Archivierte Einträge für 05 2004
Reise quer durch Ungarn
28.05.2004

Donauschwaben aus der USA, Australien und Deutschland auf Tour

Sie nennen sich die "Lustigen Schwaben", und nicht ohne Grund. Zehn Tage lang machte die gut aufgelegte Gruppe ganz Ungarn unsicher. Viele der Reisenden lernten sich erst bei der Abfahrt in Mosbach kennen, denn Deutschland, die USA und Australien sind janicht gerade Nachbarländer. Alle haben aber etwas gemeinsam: sie sind Donauschwaben. Das Leben spielt manchmal ein verrücktes Spiel, und oft hilft dabei die Politik nach.

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"Ich bin in erster Linie Pfarrer"
28.05.2004

ImageDen Gästen, die am 13. Mai zur Lesung ins Österreichische Kulturforum gekommen waren, merkte man nicht an, ob ihnen der Name des Autors bereits ein Begriff war. Spätestens als sich Eginald Schlattner dann gebrochen, aber umso enthusiastischer auf ungarisch vorstellte, hatte er die Sympathien auf seiner Seite. Der 70jährige, der sich nach eigenen Worten immer noch nicht daran gewöhnt hat, Schriftsteller zu sein, las vor allem aus seinem ersten Roman "Der geköpfte Hahn". Als dieser vor 6 Jahren im Wiener Zsolnay-Verlag erschien, reagierte die literarische Welt mit Staunen und Begeisterung. Lag doch diesem Debütroman des bis dahin völlig unbekannten siebenbürgischen Pfarrers ein überaus reifer Erzählstil zugrunde - und ein packendes Thema.

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Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
28.05.2004

Kulturautonomie: Weitere wichtige Schritte

Mit der Übernahme der Trägerschaft des Deutsch-Ungarischen Schulzentrums in Fünfkirchen und des Ungarndeutschen Wirtschaftsgymnasiums in Werischwar und mit dem geplanten Einstieg der LdU in die Herausgabe von Lehrbüchern für den deutschen Nationalitätenunterricht wurden auf der Sitzung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen am vergangenen Samstag weitere wichtige Schritte zum Ausbau der Kulturautonomie der Volksgruppe getan.

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Das Haus auf der Grenze
21.05.2004

Die Entscheidung der Großmächte ist unabänderlich: die neue Grenze soll mitten durch das vertraute Heim der Familie verlaufen, auch wenn dadurch das bequeme Sofa im anderen Ende des Zimmers zum unerreichbaren Ausland wird, das man nur unter Gefährdung des eigenen Lebens erreicht. Diese absurde Situation verarbeitete der polnische Autor Slawomir Mrozek in einem Theaterstück, das von der Deutschen Bühne Ungarn in Seksard am 11. Mai gezeigt wurde.

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Heimatstube der Ungarndeutschen von Kaposvár eingeweiht
21.05.2004

Aktives Miteinander erleben

Im Haus der Minderheitenselbstverwaltungen und der Parteien in der St. Emmerich-Straße von Kaposvár kann man nunmehr auch ein Stück ungarndeutsche Kultur besichtigen. Denn am 14. Mai kam es zu der feierlichen Einweihung der ungarndeutschen Heimatstube, einem innigen Fest der Deutschen in Kaposvár und ihrer Freunde aus nah und fern.

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