| 28.05.2004
|
|
Den Gästen, die am 13. Mai zur Lesung ins Österreichische Kulturforum gekommen waren, merkte man nicht an, ob ihnen der Name des Autors bereits ein Begriff war. Spätestens als sich Eginald Schlattner dann gebrochen, aber umso enthusiastischer auf ungarisch vorstellte, hatte er die Sympathien auf seiner Seite. Der 70jährige, der sich nach eigenen Worten immer noch nicht daran gewöhnt hat, Schriftsteller zu sein, las vor allem aus seinem ersten Roman "Der geköpfte Hahn". Als dieser vor 6 Jahren im Wiener Zsolnay-Verlag erschien, reagierte die literarische Welt mit Staunen und Begeisterung. Lag doch diesem Debütroman des bis dahin völlig unbekannten siebenbürgischen Pfarrers ein überaus reifer Erzählstil zugrunde - und ein packendes Thema.
|
|
Weiterlesen
|