| 25.02.2005
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Zu einem Gespräch über das Modifizierungspaket bezüglich des Minderheitengesetzes lud der Fidesz-Politiker Zsolt Németh die Vertreter der ungarländischen Minderheiten ein. Wichtig war dieses Treffen, weil Fidesz auch bisher deutlich gemacht hat, daß die Partei die Aufstellung von Wählerlisten und die Schaffung der Komitatsebene ablehnt. Besonders die Aufstellung der Wählerlisten ist aber eine Kardinalfrage, weil viele Minderheitenvertretungen hoffen, durch diese Lösung endlich das Ethnobusineß zurückdrängen und generell für klare Verhältnisse sorgen zu können. Vor allem die kleinen Minderheiten lehnen dies aber ab, weil sie befürchten, daß sich in manchen Fällen nur eine Handvoll Bürger etwa als Ukrainer, Armenier usw. bekennen würde. Die Einführung der Wählerlisten wird auch vom parlamentarischen Beauftragten der Minderheitenrechte, Dr. Jenô Kaltenbach, unterstützt. NZ sprach den Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Otto Heinek im Anschluß an das Treffen.
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