| 25.03.2005
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Ein junges Mädchen wälzt sich unruhig in ihrem Bett. Neben dem Rascheln ihrer darauf verstreuten Lernunterlagen vernimmt man immer wieder leise Seufzer und einzelne Satzfetzen der Schlafenden: „Feudale Abhängigkeit", „Robert Blum", aber auch verschiedene Daten dringen aus ihrem Mund - was hat das zu bedeuten? Die beschriebene Szene ist der Beginn des Theaterstücks „Zeitgeist", das im Deutschen Theater Budapest nun anläßlich des Nationalfeiertages aufgeführt wurde. Nicht nur in Ungarn, auch in Deutschland stand nämlich der März 1948 im Zeichen der Revolution, an die das Stück im Auftrag der Lórum Film GmbH erinnern wollte. In nur zehn Tagen erarbeiteten die vier Schauspieler die Aufführung, die die Darstellerin Tünde Judit Kertesy selbst geschrieben hatte.

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