| 29.07.2005
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Leben und Arbeit der Kürschner im Komitat Batsch-Kleinkumanien, besonders aber in der Stadt Baja, zeigt eine Ausstellung im Sitz des Komitates, im István-Türr-Museum. Im 18. und 19. Jahrhundert gab es in Ungarn zwei Zweige der Kürschner, die einen waren die Handwerker, die sich mit der Bearbeitung von Schafsfellen beschäftigten, und die anderen waren die ungarndeutschen Meister, die edle und halbedle Felle bearbeiteten. In der Stadt Baja waren es in erster Linie deutsche Handwerker, die Mäntel für Frauen und Männer sowie verschiedene Kragen und das Futter der Mäntel angefertigt haben. Die Kleidungsstücke für das tägliche Leben, die sogenannten "subák" und "bekecsek", wurden auch von ihnen genäht und mit schönen Mustern verziert.

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