Archivierte Einträge für 07 2005
Mahnung und Erinnerung - Denkmal der Vertreibung
29.07.2005

Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen schrieb die Pläne für ein Denkmal der Vertreibung aus, das in Wudersch/Budaörs bei Budapest entstehen soll (siehe Wir empfehlen). Die Einweihung ist für das nächste Jahr vorgesehen, zum 60. Jahrestag  der Vertreibung. Um Konkreteres zu erfahren, sprach NZ mit LdU-Vorsitzendem Otto Heinek. NZ: Herr Heinek, woher kommt die Initiative für die Errichtung des Denkmals?

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Praktikantinnen im Gradus-Kindergarten
29.07.2005

Die Kinder haben vieles verstanden

Zwischen dem Gradus-Kindergarten in Werischwar/Pilisvörösvár und der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen bestehen schon seit langen Jahren gute Kontakte. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts haben jedes Jahr zwei Studierende der Fachakademie die Möglichkeit, ihr Praktikum im Gradus-Kindergarten zu machen. In diesem Sommer absolvierten Daniela Oblinger aus Höchstädt und Veronika Gruber aus Schweinspoint ihr fünfwöchiges Praktikum hier.

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Das Leben der Kürschner einst im Komitat Batsch-Kleinkumanien
29.07.2005

Leben und Arbeit der Kürschner im Komitat Batsch-Kleinkumanien, besonders aber in der Stadt Baja, zeigt eine Ausstellung im Sitz des Komitates, im István-Türr-Museum.
Im 18. und 19. Jahrhundert gab es in Ungarn zwei Zweige der Kürschner, die einen waren die Handwerker, die sich mit der Bearbeitung von Schafsfellen beschäftigten, und die anderen waren die ungarndeutschen Meister, die edle und halbedle Felle bearbeiteten. In der Stadt Baja waren es in erster Linie deutsche Handwerker, die Mäntel für Frauen und Männer sowie verschiedene Kragen und das Futter der Mäntel angefertigt haben. Die Kleidungsstücke für das tägliche Leben, die sogenannten "subák" und "bekecsek", wurden auch von ihnen genäht und mit schönen Mustern verziert.

Einrichtung der Werkstatt

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Jugendblasorchester Tscholnok in Deutschland gefeiert
29.07.2005

Das Jugendblasorchester Tscholnok/Csolnok unter Leitung seines künstlerischen Leiters Johann Fódi nahm im sächsischen Hohenstein-Ernstthal (Deutschland) vom 7. bis zum 10. Juli an der 8. Saxoniade teil und wurde dabei stürmisch gefeiert. Der 38 Musiker zählende Klangkörper ist der diesjährige Sieger in der Oberstufe, er erreichte von 100 möglichen Wertungspunkten 97! Die Tscholnoker wurden von der Majoretten-Gruppe der Gemeinde Tat/Tát begleitet, die ebenfalls für ihre Darbietungen riesigen Beifall erhielt.

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Ungarn-Jahrbuch - Interdisziplinarität angestrebt
29.07.2005

Das Ungarische Institut in München feierte im Jahre 2002 das 40. Jubiläum seiner Gründung sowie den 35. Jahrestag seiner Schriftenreihe "Jahrbuch Ungarn". Über die vergangenen 40 Jahre berichten im Band* zum Festakt der Direktor des Institutes Zsolt K. Lengyel, der Historiker Horst Glassl oder der damalige Kulturminister István Hiller und reflektieren auf die Leistungen und die Rolle des Instituts in der Vergangenheit. Für die Wissenschaftlichkeit war das Institut schon immer als Schmelztiegel von Forschern von verschiedenen Nationalitäten bekannt, die durch einen Punkt verbunden waren: das Interesse für die Erforschung der Geschichte Ungarns sowie der Beziehungen zu den Nachbarregionen.

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