60 Jahre Gemischtchor in Tscholnok: Seine Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte
Wahre Schatztruhe authentischer deutscher Volkslieder
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2. Dezember 2011
Mit einem großangelegten vierstündigen Programm feierte der Gemischtchor in Tscholnok den 60. Jahrestag seiner Gründung. Der Kulturverein lud zu diesem Anlaß zahlreiche Gäste sowie die Chöre aus Daurog/Dorog und Leinwar/Leányvár, des weiteren die Blaskapelle und Tanzgruppe von Tscholnok ein. Eva Priegl, Vorsitzende des Kulturvereins, und Ladislaus Szax, Vorsitzender der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung (zugleich 2. Bürgermeister), führten zweisprachig durch den Abend.


Ferry Seidl (rechts) unterhält sich mit Franz Tafferner

Als Begrüßung ertönte das Lied „Glück auf liebe Bergleit" (dieses Lied und noch weitere 13 sind auf der vor kurzem erschienenen CD des Chores „Deutsche Bergmannslieder" zu hören). Man blätterte in der Geschichte des Chores zurück. Es waren Heldenzeiten, als man es im Jahr 1951 wagte, eine deutsche Kulturgruppe zu gründen. Kulturgruppe hieß sie, weil die Mitglieder (Jugendliche zwischen 14 - 20) nicht nur sangen, sondern tanzten und sogar einige deutsche und ungarische Theaterstücke vortrugen. „Dank" der damaligen Politik sangen sie auch ungarische und russische Volkslieder sowie aus der DDR stammende Lieder der Arbeiterbewegung. Der 1955 gegründete Deutsche Verband ließ die Kulturgruppen damals im ganzen Land herumreisen, um an diesen Abenden die Identität des Deutschtums zu stärken, um zu beweisen, daß diese Volksgruppe trotz allem weiterleben möchte. Sie kamen in die Komitate Branau, Bekesch, Naurad, Weißenburg und selbstverständlich ins Komitat Komorn. Die wachrufende Rolle stand den Tscholnokern sehr nahe, da sie in der Sprache sehr stark waren, gut singen konnten, viele von ihnen auch für die musikalische Begleitung sorgten. Von hier war keiner vertrieben worden, so kannten die Menschen die Schrecken der Enteignungen nur aus Erzählungen der Einwohner der Nachbarorte. Diese Zeiten schilderte an diesem Abend auch der heute in Deutschland lebende Sänger Ferry Seidl, der Anfang der 60er Jahre als Mitarbeiter des Deutschen Verbandes Gruppen auf den Kulturrundreisen begleitete. Er hatte auch zu den Tscholnokern guten Kontakt, so lag es auf der Hand, daß die Vorsitzende ihn, den Sänger des Trierer Theaters, als Überraschung für die Mitglieder, die ihn von früher kannten, einlud. Er sprang auf die Bühne, erinnerte sich an die Leiter der damaligen Gruppe, Franz Reichenbach, Josef Seregi und Josef Meixner, dann legte er nach kurz geschildertem Lebenslauf mit den Witzen los, wie vor 50 Jahren als Szeitl Franzi. Das Publikum erfreute er mit seiner sympathischen Art, seiner bewußt verwendeten Mischsprache, Deutsch-Ungarisch - so wie wir auch heute oft reden, wenn wir in der Eile keinen passenden Ausdruck in der Mundart finden. Die Überraschung ist also gelungen. Das bekannte Jodlerpaar Ilona und Franz Tafferner, das auch andere Gruppen zusammen mit Franzi Szeitl begleitete, wollte seinen Augen nicht trauen. Selbstverständlich bekam er im Laufe des Abends eine Möglichkeit, dem Chor und dem Publikum zwei Lieder aus seinem Repertoire zu singen: das berühmte Lied „Kukorica Jancsi" von Kacsóh Pongrác hatte Riesenerfolg und das bekannte „Chianti-Lied" zeigte ein anderes Gesicht des Künstlers. Es war durchaus eine Bereicherung des Festes! Er folgte der Einladung gerne, um dabeizusein und mitzufeiern, obzwar er am darauffolgenden Mittwoch schon in Luxemburg einen Auftritt hatte.

Partnerschaften pflegen

Die letzten 25 Jahre kennzeichnete eine Reihe von großen Auftritten, unter anderen in den beiden deutschen Partnerstädten Jettingen-Scheppach und Ubstadt-Weiher, aber auch in Thiersheim und Laaber hatte der Chor großen Erfolg. Diese Partnerschaften zu pflegen, die Gegenbesuche zu organisieren - all das sind Tätigkeiten, die den aufeinander folgenden Vorsitzenden des Chores Kaspar Moncz, Michael Péter und heute Robert Major zuteil wurden.
Die Teilnahme an den vom Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen organisierten Qualifizierungen brachte für den Gemischtchor von Tscholnok ein Ergebnis, dessen sich kein anderer Chor im Lande rühmen kann: den Goldrosmarein. Darauf sind die Mitglieder besonders stolz. Auch die vom Landesrat der Chöre (KOTA) ausgetragenen Qualifizierungen ergaben immer die Einstufung Gold. Die neueste CD mit den Bergmannsliedern beweist ebenfalls, daß der Chor nicht nur das Volksliedgut pflegt, sondern ihm auch die Bewahrung der Bergmannstradition am Herzen liegt.
Im Laufe des Abends ertönten in seinem Vortrag viele Lieder der sechs Jahrzehnte. Das Publikum, in dem viele ehemalige Mitglieder saßen, konnte mit diesen Liedern in die weit zurückliegende Vergangenheit „reisen", sich an Erfolge, aber auch an die vielen Proben, das Herrichten der Tracht, an schöne Reisen erinnern. Man konnte während des Abends auch an Mitglieder denken, die leider nicht mehr unter uns sind. Für sie wurde eine Kerze angezündet.
Die Gastchöre aus Leinwar und Daurog brachten schöne Blumen, aber auch Liedersträuße mit, sie wünschten dem „Geburtstagskind" weitere 60 Jahre im Dienste der deutschen Traditionspflege.

Eine gut funktionierende Gemeinschaft

Als erster gratulierte dem Jubilar der Bürgermeister der Gemeinde, Josef Tafferner, und bedankte sich für die ehrenamtliche Tätigkeit. Auch Géza Hambuch, ein langjähriger Freund der Tscholnoker, blickte gern zurück, welch schöne Zeiten er in Tscholnok und auch zu verschiedenen Anlässen mit den Tscholnokern verbrachte. Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, betonte die Wichtigkeit der gut funktionierenden deutschen Gemeinschaften im Lande. Der Tscholnoker Chor, einer der ersten, weiß genau, wie man mit diesem schönen, wertvollen Erbe umgeht. Christine Kovács-Fódi wünschte in Vertretung des Landesrates dem Chor und seinem Leiter weiterhin schöne Erfolge sowie allen gute Gesundheit. Schließlich wurden vom Bürgermeister Urkunden und Geschenke überreicht. An dieser Stelle soll erwähnt werden, daß nur noch eine Frau, und zwar Theresia Kalocsai, von den Gründungsmitgliedern dabei ist. Auch das Ehepaar Tafferner hat sich besonderes Lob für sein kontinuierliches Engagement für die deutsche Kultur verdient.
Ein ergreifender Moment war, als László Szax im Namen des Chores und der Deutschen Selbstverwaltung dem Chorleiter und Dirigenten Johann Fódi für seine langjährige opfervolle, auf hohem Niveau geleistete Arbeit dankte. Ohne diese sachgemäße Arbeit hätte der Chor die oben angeführten Erfolge nicht erzielen können. Die Mitglieder meinen, ohne ihn wäre der Tscholnoker Chor ein durchschnittlicher Chor, wie es viele gibt.

Zweifellos eine Erfolgsgeschichte

Mehrere wunderbare Lieder wurden von einer kleineren Gruppe der Tscholnoker Blaskapelle begleitet. Die Bearbeitung wurde selbstverständlich von Johann Fódi gemacht. Die anderen Lieder begleitete Lajos Nagyvári auf dem Akkordeon. Auch das Akkordeonduo Norbert Sax und Árpád Wieszt war mit dabei und zeigte, was für Melodien sie ihrem Instrument entlocken können und mit welcher Leichtigkeit sie es tun. Das Publikum „bezahlte" dafür mit einem riesigen Klatschmarsch. Das Duo Eva Priegl und Ingrid Tafferner brachte sein gewohntes Niveau. Klare Stimmen, einwandfreie Aussprache - na ja, schließlich sind sie ja beide Gymnasiallehrerinnen für Deutsch. Die Tanzgruppe stellte ihre erfolgreiche Szene auf die Bühne, mit der sie 2008 die Gold-Stufe erreichte. Die Bilder, die uns einen Einblick in die deutsche Lebensweise gewährten, paßten tadellos ins Fest. Wie konnte es anders sein, ein Quartett schloß das Programm ab. Eva Priegl, Ingrid Tafferner und die Mütter von beiden traten mit einer volkstümlichen Weise auf, natürlich in der Mundart und sehr schön gesungen. Auch das Publikum tat sein Bestes.
Die Geschichte des Gemischtchores in Tscholnok ist zweifellos eine Erfolgsgeschichte! Die zahlreichen Mitglieder, die in den 60 Jahren mitmachten, sich am kulturellen Leben der Gemeinde so eifrig beteiligten, verdienen unsere Hochachtung, Anerkennung und ein dickes Dankeschön. Die Freude am Singen ließ sie nicht ruhen, so ist es nicht übertrieben zu behaupten, daß Tscholnok noch eine wahre Schatztruhe ist, wenn es um authentische deutsche Volkslieder geht.
Agathe Hárs

Einige wichtige Daten der Chorgeschichte:
1951: Gründung der Kulturgruppe
1956 - eine kleine Pause
1960er Jahre: Auftritte bei den Landesschwabenbällen in Budapest
1970er Jahre: Teilnahme an den Landeswettbewerben „Reicht brüderlich die Hand". Hier schnitten sie auch sehr gut ab. Auch den Niveau-Preis bekam der Chor in dieser Zeit. Diese Erfolge bezeugen Urkunden, die in der Begegnungsstätte im Kulturhaus zu besichtigen sind.
1972: Volksmusikfestival im Ungarischen Rundfunk
1986: Neugründung mit einer erweiterten Mitgliederzahl - Johann Fódi übernahm die künstlerische Leitung. Damit begann eine Epoche, die reiche Früchte trug. Auf dem Akkordeon begleitete das hochgeschätzte Ehepaar Csöpi und Michael Péter den Chor.
1988: Mit Hilfe des örtlichen Gemeinderates erschien die LP mit dem Titel „Bei uns in Tscholnok".




„Jedes Jahr kommen mehr Leute zusammen"

Leckerer Kuchenduft war im ganzen Kulturhaus in Petschwar zu spüren, die Deutsche Minderheitenselbstverwaltung und der Deutsche Freundschaftsverein luden zum sechsten Mal zum gemeinsamen Advent ein. Die Vorbereitungen begannen mit dem Bau eines großen Krippenspiels. Die Schulkinder trugen ein Weihnachtsstück vor und Handwerker der Gegend boten ihre Waren an. So wurden alle in Vorweihnachtsstimmung versetzt.

Projekttag im Jinker Lajos-Tolnai-Gymnasium
„50 Jahre Mauerbau"

Mit einem bewegenden Videofilm stimmten sich die Schüler auf das Thema „Mauer" ein. Danach erzählten Zeitzeugen aus Deutschland ihre Erlebnisse über die schreckliche Zeit, die emotionalen Geschichten haben die Schüler sichtlich berührt. „Wir haben vorher zwar gewußt, wann die Mauer hochgezogen wurde und wann sie fiel, aber mehr auch nicht", erzählt die 15jährige Fruzsina Lovász, die ebenfalls beim Projekttag mitmachte, „doch diese Geschichten über zerrissene Familien haben mich tief berührt", so die Schülerin.

Neu gelesen:
Georg Fath (1910 - 1999)

Der zu den Mitbegründern der neuen ungarndeutschen Literatur nach 1945 gehörende Georg Fath wurde im Jahre 1910 in Bischofsmarok/Erdôsmárok geboren, einem von drei Nationalitäten bewohnten Dorf in der Schwäbischen Türkei. Von den fünf Söhnen seiner Eltern war er der mittlere. Der Vater war Landwirt, auch die Söhne wurden allesamt zu Landwirten - auch aus dem Grunde, da es im Ort nur eine Volksschule mit sechs Klassen gab, in der allerdings das Deutsche nicht gesprochen wurde, da der Lehrer es nicht beherrschte.
Die Familie Fath gebrauchte zu Hause die Mundart. Wie Georg Fath sich an seine Kindheit und Jugend zurückerinnernd erzählte: „Wir haben [...] deutsch gesprochen, schwäbisch. Die hochdeutsche Sprache habe ich aus eigener Kraft gelernt."

Neue Aspekte in der ungarndeutschen Dialektforschung

Es ist eine bedauerliche, aber wohlbekannte Tatsache, daß sich die deutschen Dialekte in Ungarn bezüglich des Sprachgebrauchs stark im Rückgang befinden. Eben deshalb ist es von großer Bedeutung, daß das aus der Sprachinselsituation resultierende Phänomen Sprachmischung aus neuen Gesichtspunkten untersucht wird.
Attila Németh setzt sich in seiner Monographie sowohl mit kontaktlinguistischen als auch mit soziolinguistischen Terrains der empirischen Dialektforschung auseinander: es werden einerseits konkrete Sprachkontaktphänomene, andererseits Spracheinstellungen und Beurteilungen von bilingualen Sprechern in ungarndeutschen Dörfern im Plattensee-Oberland untersucht und analysiert. Die oben erwähnte Doppelperspektive kommt auch in den zwei größeren Einheiten der Arbeit betont zur Geltung. Der Forschung der Sprachmischungsphänomene liegen von 2000 bis 2005 durchgeführte biographische Interviews von älteren (66 bis 85 Jahre alten) zweisprachigen Dialektsprechern zugrunde.

Martin Rill verlässt das Donauschwäbische Zentralmuseum

Zum Jahresende scheidet der langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter Martin Rill (Foto) auf eigenen Wunsch aus dem Team des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm aus. Rill war seit 1996 zunächst beim Aufbaustab des Museum beschäftigt und wirkte bis zur Eröffnung im Jahr 2000 an der Konzeption der Dauerausstellung mit. In diesem Zusammenhang hat er den Sammlungsbestand um zahlreiche Exponate erweitert, die er im Rahmen von Feldforschungen bei den Banater Schwaben in Rumänien gesammelt hat.

HILFE - großgeschrieben

Für Éva Mikus ist Hilfsbereitschaft das erste Gebot. Und als „Österreich-Ungarin" hilft sie nicht nur in Jula, wo sie auch lebt, sondern in der ganzen Umgebung. Und das schon seit Jahren. Und das unermüdlich.
Es gibt keine Sammelaktion oder Wohltätigkeitsinitiative, bei der Éva nicht Vorstreiterin wäre. Wenn Lebensmittel aus Deutschland verteilt werden, ist sie dabei, wenn aus Österreich Spielzeug an Kindergärten geschickt wird, steht bestimmt auch sie dahinter, wenn für ein Krankenhaus ein Gerät beschafft werden sollte, organisiert sie einen Benefizball. Unermüdlich sammelt sie, organisiert sie und bringt auch andere dazu, mitzumachen. „Es gibt zwar viele arme Leute, aber am meisten sind die Kranken und Kinder betroffen. Eben die Kinder, die unschuldig und wehrlos sind. Also muß man diesen noch mehr helfen, ihnen materiell, aber auch in ihrer geistigen und kulturellen Entwicklung unter die Arme greifen" - ist ihr Credo.

Karl Weber sprach über das Schicksal der Donauschwaben nach 1918

In der Vortragsreihe des Ortsverbandes der Donaudeutschen Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz referierte Karl Weber (Foto), Träger der Johann-Eimann-Plakette, Mitautor der Buchreihe „Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien 1944 - 1948", Vorsitzender der Ortsgemeinschaft Bulkes, in Mutterstadt über das unterschiedliche Schicksal der Deutschen in Südosteuropa nach dem Ersten Weltkrieg. Nach dem Trianoner Friedensvertrag wurden die deutschen Siedlungsgebiete drei Ländern zugeordnet, Ungarn, Rumänien und dem „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen" (ab 1929 Jugoslawien). Was Muttersprache, Identität angeht, hatten die Deutschen in Ungarn die schlechteste Position, was auf die Magyarisierungsbestrebungen zurückzuführen ist.

Langsam spazieren

Es ist einfach köstlich, wie er die Warnung "Langsam spazieren" bringt. Er wirft es hinein, inmitten von einem ungarischen Satz auf deutsch, in einer ungarischen Sendung - und redet gleich ungarisch weiter. Er ist sowieso einer der letzten der Mohikaner: Gábor Gundel Takács ist korrekt, wenn er ein Sportereignis kommentiert, und amüsant, wenn er eine Unterhaltungssendung moderiert. Diesmal ist es ein "Bildungswettbewerb", bei dem der Kandidat "auf den Beinen stehenbleiben" soll.

Metschke - Heimatstube
 
Die Gemeinde liegt in der Tolnau, im Kreis Bonnhard an der Strecke zwischen Bonnhard und Badesek, aber man kommt auch aus Richtung der Straße 56 hierhin. Mit der Bahn ist Metschke auf der Strecke Dombóvár-Badesek-Baja erreichbar. Zu Metschke gehört das zwei Kilometer entfernte Palatin/Palatinca und 1959 wurde das benachbarte Schiewrek/Zsibrik auch noch angegliedert. Das alles gehörte einst der Familie Batthyány. Die deutschsprachigen Einwohner waren berühmt wegen ihrer Rinderzucht und bauten auch einen so schönen Stierstall, daß die Umwohner ihn nur „Metschkeer Gymnasium" nannten (später war das Büro der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in diesem Gebäude). Die den Aposteln Petrus und Paulus geweihte römisch-katholische Kirche wurde 1767 in barockem Stil erbaut. Auch der Friedhof liegt um die Kirche, was in den barocken Zeiten schon eine seltene Lösung war. Die ebenfalls barocke Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert.