Beim Europatag der Deutschen in Budapest und der Eröffnung des Schuljahres in der Hauptstadt und im Komitat Pest am 23. September im Budapester Deutschen Nationalitätengymnasium wurden die Auszeichnungen „Deutschlehrerin des Jahres 2011" und „Deutschpädagogin des Jahres 2011" übergeben (NZ 39/2011).
Die ausgezeichneten Deutschpädagogen aus Budapest und dem Komitat Pest Foto: Bajtai László
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Die von der Deutschen Selbstverwaltung Budapest verliehene Auszeichnung „Deutschlehrerin des Jahres 2011" erhielten fünf Personen.
Christine Balázs ist Nationalitätenkindergärtnerin im Óperenciás-Kindergarten in Zugló. Seit Jahren arbeitet Frau Balázs erfolgreich im Interesse des Kindergartens, sie führt mehrere Arbeitsgruppen, leitet die Bücherei, unterstützt den Elternbeirat, gibt regelmäßig die eigene deutschsprachige und ungarische Kindergartenzeitung heraus. Seit sie in dem Kindergarten arbeitet, lenkt sie als stellvertretende Leiterin beispielhaft die Erziehungsarbeit in den vier zweisprachigen Gruppen. In der Arbeit mit den Kindern ist deren sprachliche Vorbereitung auf den Schulbeginn sehr lobenswert. Für sie ist die Pflege der Traditionen sehr wichtig. Im Interesse dessen hält sie Kontakte zu verschiedenen Kindergärten der Provinz. In ihrer Tätigkeit kann man die Berufung zur Kindergärtnerin erkennen, das bewußte Arbeiten, die hohen Ansprüche, Ideen und Freude an dem, was sie tut.
Frau Klara Bors spielte und spielt auch heute eine sehr bedeutende Rolle im Leben, vor allem im Sprachunterricht der Pestszentlôrincer Deutschen Nationalitätengrundschule. Unter ihrer Leitung wurde der deutsche Nationalitätenunterricht in der Schule eingeführt, wurden die internationalen Comenius-Projekte und Schüleraustauschprogramme mit verschiedenen Ländern Europas verwirklicht. Die Schule ist sehr stolz auf die dreisprachige Sammlung von ungarndeutschen Sagen, die auch unter ihrer Leitung veröffentlicht wurde. Frau Bors gehörte vier Jahre lang der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung im XVIII. Bezirk an. In dieser Zeit wurde unter ihrer Mitwirkung die erste zweisprachige Konferenz „Zwei Kulturen - ein Dialog" im Bezirk veranstaltet.
Judit Lefler, Deutsch- und Geschichtslehrerin, arbeitet mit hervorragender Berufskenntnis seit über 20 Jahren in der Törökugrató-Grundschule in Reiche Ried/Gazdagrét. Sie hat ausgezeichnete Erfolge in ihrer nationalitätenpädagogischen Arbeit, ihre Schüler bestehen die Sprachprüfung mit sehr guten Ergebnissen. Im Jahr 2011 haben neun Schüler aus der 7. Klasse die DSD-Sprachprüfung bestanden. Sie organisiert regelmäßig deutsche Wettbewerbe, Sprachwettbewerbe, Vorbereitungskurse. Dank ihrer Mithilfe erreichen ihre Schüler auch in den Landeswettbewerben schöne Ergebnisse. Sie unternahm große Anstrengungen, um in der Schule ein hohes Niveau des deutschen Nationalitätenunterrichts zu erreichen.
Frau Marianne Szabadfy gehört zu den Begründern des Nationalitätenunterrichts in der Pannónia-Grundschule im XIII. Bezirk und ist Leiterin des Klassenzuges. Als Lehrerin der Primarstufe ist ihre Tätigkeit von starker Empathie, Geduld und Unermüdlichkeit gekennzeichnet. Ihren Unterricht gestaltet sie differenziert, sie führt gern bewußt neue Techniken und Methoden ein. Durch den altersgerechten Umgang mit dem Lehrstoff weckt sie in ihren Schülern das Interesse für die Sprache. Ihr Verhältnis zu den Kollegen beruht auf gegenseitiger Achtung. Sie organisiert seit Jahren die vielseitige ungarndeutsche kulturelle Tätigkeit in der Pannónia-Schule, das Maifest, das Erntedankfest, den Rezitationswettbewerb. Damit die Kinder in authentischer Umgebung lebendige Traditionen der Ungarndeutschen erleben, organisiert sie in schwäbischen Gemeinden Sommerlager, um auch so die Identität der jungen Generation zu fördern. Sie unterstützt die jungen Kollegen und ist Mentor von Hochschulpraktikanten. Aufgrund ihrer langjährigen pädagogischen Tätigkeit und ihres Einsatzes für die Sprache und Kultur der Ungarndeutschen erhielt Frau Marianne Szabadfy die Auszeichnung „Deutschlehrerin des Jahres".
Krisztina Varsányi besuchte als Schülerin das Deutsche Nationalitätengymnasium. Danach studierte sie und kehrte im Jahr 2003 als Deutsch- und Geschichtslehrerin an ihre Heimatschule zurück. Seitdem unterrichtet sie auf konstant hohem Niveau. Sie bereitet ihre Klassen mit großem Erfolg auf das Abitur und auf die DSD-Prüfung vor, entwickelt Unterrichtsmaterialien für ihre beiden Fächer und ist Mitautorin des neuen deutschen Literaturbuchs „Litera-tour". Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin publiziert sie in Fachzeitschriften und schreibt an ihrer Dissertation. Auch die ungarndeutschen Wurzeln sind für sie von großer Wichtigkeit, sie forscht in ihrem Heimatdorf Sankt Martin über das Schicksal der deutschen Minderheit. Mit Recht verdient sie deshalb die Auszeichnung „Deutschlehrerin des Jahres".
Die Deutsche Komitatsselbstverwaltung Pest ehrt seit 2007 am Tag der Schuljahreseröffnung die deutschen Nationalitätenpädagogen, die in ihrer Laufbahn Hervorragendes geleistet haben und auf die man sehr stolz sein kann. Diesmal waren es drei Personen, die die Auszeichnung „Deutschpädagogin des Jahres 2011" erhielten.
Maria Galambos, Leiterin des ungarndeutschen Kindergartens in Taks/Taksony, ist seit 40 Jahren als Kindergärtnerin tätig. Sie war eine der „ersten Schwalben" in Taks, die die Einführung des deutschen Nationalitätensprachunterrichts unterstützten. Sie erwarb ihr deutsches Nationalitätendiplom 1998 an der Benedek Elek Pädagogischen Hochschule in Ödenburg. Dank ihrer fachlichen Kompetenz wurde sie 1987 stellvertretende Leiterin des Kindergartens und steht diesem seit 2003 mit Sachverständnis vor. Die Bewahrung und Pflege der deutschen Traditionen, die Formung der deutschen Identität, die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur dem Alter und Entwicklungsniveau der Kinder entsprechend liegt ihr sehr am Herzen. Es war für sie immer wichtig, den Kindern neben der Literatursprache auch den örtlichen schwäbischen Dialekt durch Gedichte, Reime und Spiele beizubringen. Ihre aktive Teilnahme am öffentlichen Leben der Gemeinde ist eine hervorragende Leistung. Sie spielt eine aktive Rolle in der Pflege und Vertiefung der Beziehungen mit den deutschen Partnerstädten der Gemeinde. Sie ist eine bedeutende Persönlichkeit der schwäbischen Veranstaltungen unserer Region. Sie bemüht sich immer, alle Fragen zu beantworten und allen mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen, die sich an sie wenden.
Frau Németh, Mária Gálvölgyi beendete ihr Studium im Jahre 1981 an der Budapester Hochschule für Lehrerbildung. Seit 1997 unterrichtet sie in der Josef Mindszenty römisch-katholischen Grundschule in Wudersch. 1994 erwarb sie zuerst ein Diplom als Deutschlehrerin, dann machte sie eine Fachprüfung an der Philologischen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität als Fachberaterin für Deutsch. Von 1991 bis 2005 unterrichtete sie als Fachleiterin der Budapester Hochschule für Lehrerbildung praktische Methodik für angehende Lehrer/innen. So wurde die Mindszenty-Schule zur praktischen Werkstatt, zur fachlichen Bildungsstätte der Studenten/innen. Regelmäßig nahm sie an einheimischen und ausländischen Weiterbildungskursen teil. Seit Jahren leitet sie in der Organisierung des Goethe-Instituts den Weiterbildungskurs für Deutschlehrer/innen im Sommer in Baja. Sie nahm aktiv an der Ausarbeitung und Auswertung der örtlichen Unterrichtspläne und am Anfertigen des Rahmenunterrichtsplanes teil. In ihrer Arbeit wurde sie immer von der Liebe zu den Kindern und vom Bedarf, das Interesse in ihnen zu wecken, vorangetrieben.
Frau Edit Janka aus der Deutschen Nationalitätengrundschule Kirchplatz in Werischwar/ Pilisvörösvár absolvierte 1981 die Pädagogische Hochschule in Schambek/Zsámbék und ist seit 30 Jahren in ihrem Heimatort als Pädagogin tätig. Ihre Laufbahn begann sie als Klassenlehrerin, später verpflichtete sie sich auch dem deutschen Nationalitätenunterricht und ergänzte ihre Ausbildung mit dem Fach Deutsch am Germanistischen Institut der Eövös-Loránd-Universität. Ihr Wissen, ihre Fachkenntnisse sind ausgezeichnet, ja herausragend. Im Mittelpunkt ihrer pädagogischen Tätigkeit stehen die zeitgemäße Bildung, die zweckbestimmte, selbständige Arbeit der Schüler, bewußte Vorbereitung und außergewöhnliche Disziplin. Als Leiterin der Sprachsektion unterstützt sie seit vielen Jahren die Arbeit der Schulleitung und die Verwirklichung des Nationalitäten-Unterrichtprogramms. Frau Janka entstammt väterlicherseits einer Pädagogenfamilie, mütterlicherseits einer ungarndeutschen Familie. Sie kennt die örtliche Nationalitätenkultur und die ungarndeutschen Traditionen. Sie fühlt sich verpflichtet, die Sitten und Bräuche zu bewahren, das Identitätsbewußtsein der Schüler durch Weitergabe der deutschen Sprache und Kulturschätze zu fördern. Als Mentorin unterstützt sie das Praktikum und die Hospitationen der zukünftigen Lehrer, fördert die Berufsanfänger und die Arbeit der neu angestellten Kollegen und Kolleginnen.
Aus dem Inhalt
Gespräche über die Zukunft der DBU
Über eine eventuelle Übernahme der Deutschen Bühne Ungarn durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wurden am 28. September in Seksard Gespräche geführt. Da die bisher von den Komitatstagen betriebenen Institutionen vom Staat übernommen wurden, eröffnete sich diese Möglichkeit. Bisher betrieben der Komitatstag Tolnau und die LdU gemeinsam die Deutsche Bühne. Fraglich ist, wie die bisher vom Komitat Tolnau geleistete jährliche Förderung von 20 Millionen Forint kompensiert werden kann, bzw. wie die Finanzierung des Theaters 2012 gesichert werden kann.
KIM-Stipendien für Minderheitenjugendliche
Zehn begabte Jugendliche aus den Reihen der ungarländischen Minderheiten konnten am 4. Oktober von Vizeministerpräsident, Minister für Verwaltung und Justiz Dr. Tibor Navracsics in Budapest ihr Stipendium übernehmen. Gegründet wurde das Stipendium für Jugendliche vom Minister für Verwaltung und Justiz mit dem Ziel, begabte SchülerInnen, die muttersprachliche oder zweisprachige Minderheitengymnasien bzw. Fachmittelschulen besuchen und ohne diese monatliche Summe (60 000 Ft) wegen finanzieller Probleme oder der Entfernung ihres Wohnsitzes nicht an einer Universität bzw. Hochschule weiterstudieren könnten, finanziell zu unterstützen. Unter den zehn Stipendiaten sind sechs Ungarndeutsche.
Willander Rotweinfestival 2011
Das Rotweinfestival in Willand gehört Jahr für Jahr zu den meistbesuchten touristischen Attraktionen in der Branau oder sogar in ganz Ungarn. Vom 30. September bis zum 2. Oktober suchten auch diesmal Tausende von Besuchern die Weinstadt auf, um köstliche Weine und feine Leckereien zu probieren und natürlich auch dem bunten Angebot an Programmen beizuwohnen.
In memoriam an den Förderer der ungarndeutschen Bildung und Literatur Béla Szende
Rundfunkjournalist, Lehrer, Lehrstuhlleiter der Fünfkirchner Hochschule für Lehrerbildung, Förderer der ungarndeutschen Literatur, engagierter Ungarndeutscher, dies sind einige der Tätigkeitsfelder von Béla Szende gewesen. Kollegen, ehemalige Studenten und Schüler des Valeria-Koch-Gymnasiums in Fünfkirchen versammelten sich in der Österreichisch-Deutsch-Englischen Bibliothek des Germanistischen Instituts in Fünfkirchen, um die Gedenkfeier am 28. September zu gestalten. „Im Zeichen des Erinnerns" begrüßte Institutsleiter Prof. Dr. Zoltán Szendi die Gäste, in der Folge boten Gymnasiasten des Valeria-Koch-Schulzentrums den musikalischen und literarischen Rahmen. Ergreifend war ein Brief, den er an seine StudentInnen nach Leipzig geschickt hatte und der von den Adressaten - heutigen Lehrerinnen des Koch-Gymnasiums - vorgetragen wurde. Darin kommt die engagierte, interessierte, sich um ihre Zöglinge kümmernde Persönlichkeit zum Vorschein.
Gedenken der Toten, Ehrung der Lebenden
„Am Mittag des 10. Januar 1945 fuhr ein Eisenbahnzug, bestehend aus 53 Viehwaggons - notdürftig für Personentransport umgebaut - aus Jula/Gyula in Richtung Sowjetunion, zu den Kohlengruben des Donjeckbeckens.(...) Die etwa 1.500 Menschen des Transports waren Mädchen und Frauen zwischen 18 - 30 Jahren sowie Jungen und Männer zwischen 18 - 45 Jahren. Sie alle hatten deutsche Namen, deutsche Herkunft, 550 waren aus Jula, etwa 500 aus Berin/Mezôberény, ca.160 aus Gyomaendrôd." In der einführenden Abhandlung des Buches beschreibt Dr. Gyula Erdmann die Umstände der Rußlandverschleppung, das Lagerleben der Landsleute sowie ihre Heimkehr.
Bundespräsident Christian Wulff ist Ehrenbürger von Käsmark
Seit dem 27. September ist der deutsche Bundespräsident Christian Wulff Ehrenbürger der Stadt Käsmark am Fuße der Hohen Tatra. Zum Abschluß seines zweitägigen offiziellen Besuches in der Slowakei wurde dem 52jährigen diese Auszeichnung gemeinsam mit seinem Amtskollegen Ivan Gasparovic zuteil. Igor Sajtlava, Oberbürgermeister von Käsmark, betonte bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an beide Politiker in der Galerie der Stadtburg die kulturhistorisch enge Verbundenheit zwischen Deutschland und der Slowakei. Käsmark selbst ist seit 1990 partnerschaftlich mit dem hessischen Weilburg verbunden. Gegründet wurde die heute 17.000 Einwohner zählende Stadt von Zipser Sachsen. Aus dem Jahre 1252 stammt die erste urkundliche Erwähnung. Der Geburtsort von Emmerich Thököly gilt vielen als schönste Stadt der Slowakei. Bis heute läßt sich hier die einst herausragende Bedeutung der Karpatendeutschen für die kulturelle Entwicklung des Gebiets der heutigen Slowakei nachempfinden, wo sich in früheren Zeiten immerhin mehr als ein Viertel aller Menschen als Deutsche bezeichneten.
Zehnjähriges Bestehen des GeMa
Das Germanistische Magazin der Universität Szegedin ist eine Studierendenzeitung, die das Institut für Germanistik 2001 ins Leben rief. Im Rahmen eines Seminars haben Studenten und Studentinnen die Möglichkeit, journalistische Texte zu verfassen und zu veröffentlichen. Dabei ist es von Vorteil, daß die redaktionelle Arbeit nicht allein von Studierenden ausgeübt wird. Die Mitarbeit der Dozenten sowie muttersprachlicher Lektoren des Instituts motiviert und fördert die Fähigkeiten im schriftlichen Ausdruck auf deutsch. Anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Germanistischen Magazins GeMa veranstaltete das Institut für Germanistik eine Jubiläumsfeier.
Deutsch-Sprachkaffee unter dem Motto: Alternative Weltvorstellungen
Donnerstagabend versammelten sich rund 15 redegewandte junge Menschen im Haus der Ungarndeutschen in Budapest, um am Deutsch-Sprachkaffee teilzunehmen. Mit der Absicht, deutsche Konversation zu betreiben, saßen alle im Kreis und stellten sich und ihre Sprachkenntnisse vor. Nach der Vorstellungsrunde folgte ein kleines Auflockerungsspiel, damit jeder mit jedem sprechen konnte. Der geladene Gast Andreas Kurz (ÖAD-Lektor an der ELTE und Regisseur) machte mit einem Dokumentarfilm bekannt, an dem er gerade arbeitet. Der kurze Ausschnitt des Filmes „freiräumen" bot die Möglichkeit, österreichische Umgangssprache zu hören und stellte eine Gruppe von Wiener Jugendlichen vor, die sich in einem alternativen Projekt engagieren. Das Projekt heißt „KuKuMA" und steht für Kunst (Ku) Kultur (Ku) und Medien (M), mit dem Ziel, in diesen Bereichen Alternativen (A) aufzubauen.
Ákos Matzons Ausstellung in der Galerie Budapest
„Relief" betitelt wurde am 29. September die Ausstellung von Ákos Matzon in der Galerie Budapest von Kunsthistoriker Zoltán Rockenbauer (PhD) eröffnet. Die meisten ausgestellten Kunstwerke entstanden 2010 und 2011, das farbenprächtige Hauptbild „Gedanken in der Bibliothek" hat Ákos Matzon als Anspielung auf Mihály Vörösmartys Gedicht extra für die aktuelle Ausstellung in der Budapest-Galerie entworfen.
Kárász - Privatsammlung
Kárász ist ein malerisch schöner Ort im östlichen Mecsek-Gebirge, der von allen Seiten von Wäldern umgeben ist. Hier nimmt der Völgység-Bach einen großen Bogen nach Süden und alle Häuser des Dorfes stehen an diesem Bach. Nach Kárász kommt man auf der Landstraße aus der Richtung Komlo oder aus Bonnhard. Wenn man die Ortschaft in Richtung Bonnhard verläßt, findet man außerhalb der Siedlung auf der linken Seite den Meierhof von Ottó Mezei und seiner Familie und dort eine Ausstellung, die ein bewohnter Bestandteil ihres Zuhauses ist. An der Stelle der heutigen Gebäudegruppe stand einst eine Wassermühle. In einem der Gebäude befinden sich die Töpferwerkstatt des Hausherrn und auch ein Teil der Töpfer-Sammlung.
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