Traditionspflege und Spaß am Tanz Willander Tanzgruppen feierten 15. Jubiläum |
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| 27. März 2009 |
Nach dem 35. Jubiläum des Frauenchores und dem 10. Jahrestag des Bestehens der Blaskapelle im vergangenen Jahr hatten nun die Tanzgruppen des Deutschen Kulturvereins von Willand/Villány am 21. März Grund zum Feiern. Genau vor 15 Jahren wurde nämlich im Zentrum für Elementaren Unterricht und Erziehung die Initiative für die Gründung einer ungarndeutschen Tanzgruppe gestartet.
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1994 gründete die damals erste Klasse der Grundschule die erste Tanzgruppe von Willand, die unter der Leitung von Krisztina Várhalmi ungarndeutsche Tänze erlernte. Nach zwei Jahren wurde diese Aufgabe von Dalma Czinczár übernommen, deren Ehemann, Attila Czinczár, als Leiter des Willander Kulturhauses begeisterter Koordinator der Tanzgruppenarbeit wurde. Dem ersten Auftritt im Jahre 1995 folgten zahlreiche Vorstellungen in Willand und Umgebung, unter anderem bei Weinlesefesten oder auf dem Frühlingsfestival in Harkány. Die Tänzer wuchsen zwar dank gemeinsamer Programme und Ausflüge zusammen, doch nach dem Grundschulabschluß gab es trotzdem etliche Mitglieder, die die Gruppe verließen. Erst vor drei Jahren hat sich eine zusammenhaltende Gemeinschaft als Jugendtanzgruppe etabliert, die ihr Können bereits in Werischwar, Balatonfüred und Budapest unter Beweis stellen konnte. Ihre Choreographien stammen in erster Linie von Josef Wenczl und werden teilweise von Éva Treitz, Leiterin der Bawazer Tanzgruppe, einstudiert. Die Arbeit der Tanzgruppe wird von der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung von Willand, dem Deutschen Kulturverein und der Grundschule unterstützt, teilweise auch durch Bewerbungen finanziert. Und auch für den Nachwuchs ist bereits gesorgt, denn die kleinste Gruppe besteht aus Kindergartenkindern und wird wahrscheinlich im kommenden Jahr dem Kulturverein beitreten. Den 15. Jahrestag feierten die Tänzerinnen und Tänzer im Rahmen einer bunten musikalischen Veranstaltung im Kulturhaus von Willand. Auf dem Programm standen die Auftritte der einzelnen Altersgruppen sowie ein gemeinsamer Tanz. Der Stern-Polka, den Brennberger Tänzen und den Sulker Tänzen folgte der Auftritt des Ehrengastes, der Bawazer Tanzgruppe. Nach weiteren musikalischen Stücken in schwäbischer Stimmung bedankte sich Hauptorganisatorin Elisabeth Troszt bei den Anwesenden und wünschte den TänzerInnen viel Motivation und Ausdauer für die Zukunft. Das Nachmittagsprogramm klang mit einem Ball der Kapelle Schütz aus Boschok aus.
Aus dem Inhalt
Förderungen für die kulturelle Autonomie der Minderheiten 2009
Die Stärkung und Ausdehnung des mit der kulturellen Autonomie zusammenhängenden Institutionssystems soll gefördert werden. Seite 2
Ödenburger Familien im Porträt Die Laglers Seite 3
„Wir müssen sein Lebenswerk aufarbeiten"
Des Hochschulprofessors Dr. Karl Vargha gedachten am 20. März die Deutsche Selbstverwaltung von Fünfkirchen, die Nationalitätengrundschulen der Stadt sowie die ehemaligen Chormitglieder von Madrigal. Seite 3
Maria Stuart auf der Deutschen Bühne in Seksard
Eine schlichte Kulisse, dafür umso prunkvollere Kleider und zwei starke Schauspielerinnen beherrschen seit dem 17. März die Bühne der DBU. Mit einem Schillerstück feierte das deutsche Theater Premiere. Seite 4
Zeitlos und lesenswert Franz Grillparzer als Erzähler „Der arme Spielmann" Seite 5
Die legendäre Sachertorte
Wer hätte das gedacht: schon seit der Kreierung dieser weltberühmten Wiener Spezialität ist bis heute eine ungarische Nebenlinie zu entdecken! Seite 6
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