Ein Leben für Sprache und Kultur
Katharina Szabó, eine bestimmende Persönlichkeit des ungarndeutschen Bildungswesens, ist gestorben
20. März 2015

Kaum haben wir Theresia Klinger in Tarian am 7. März unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen, ist eine weitere bestimmende Persönlichkeit des ungarndeutschen Bildungswesens, Katharina Szabó (Kreisz) in Taks von uns gegangen. Sie stand ihr ganzes Leben lang im Dienste der Schule, des Deutschunterrichts, der Weitergabe der ungarndeutschen Traditionen an die Kinder.

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40 Tropfen nach der Messe
13. März 2015

Unter Kulturerbe versteht man nicht nur die Traditionen, die die ältere Generation an die jüngere weitergibt, vererbt; nicht nur Lieder, Märchen, Tänze, Sprachgebrauch und die Vorbereitungen auf die Feiern des Kalenderjahres, sondern viel mehr: die Lebensweise, wie die Angehörigen einer Minderheitengruppe an den Werk- und Feiertagen leben, wie sie sich zueinander verhalten, wie oft und in welcher Form sie sich treffen und wie sie reden.

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Gedenkkonferenz im Parlament
06. März 2015

Die ungarische Regierung erklärte anlässlich des 70. Jahrestages der Internierung und Verschleppung von Bewohnern des Karpatenbeckens zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion 1944-1945 das Jahr 2015 zum Jahr des Gedenkens an die politischen Gefangenen und Zwangsarbeiter (NZ 5/2015). Am 25. Feber fand im Sitzungssaal des Oberhauses im Parlament eine Gedenkkonferenz „Trauma und Tabu – Malenki Robot 1944/45 – 2014/15“ statt, zu der auch zahlreiche Betroffene eingeladen wurden. Auch Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen hielt eine Rede, die wir veröffentlichen.

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In Ungarn geboarn – in Bayern dahoam
27. Feber 2015

"Die Russen kommen!“ Diese Worte hat die damals neunjährige Theresia Harting, geb. Farkasch, noch sehr gut in Erinnerung. Im November und Dezember 1944 war diese Warnung in aller Munde. In Pußtawam/Pusztavám wurden deshalb die ersten Eisenbahntransporte mit schwangeren Frauen, Kindern und Alten von Moor aus nach Österreich, Böhmen und Schlesien in Sicherheit gebracht.

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Es wird Wert auf den Nachwuchs gelegt
20. Feber 2015

In schriftlichen Quellen erschien Saar/Szár erstmals im Jahre 1337. Die deutschen Ansiedler wurden Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Beauftragten des Gutsherrn von Werischwar/Vörösvár hierher gebracht. Durch Rodung der Wälder wurden von den Einwohnern Felder geschaffen. Bis 1743 kamen 52 Familien von Werischwar nach Saar. Die Grundsteinlegung der Kirche fand am 14. Juli 1751 statt. Baumeister der barocken Kirche war Jakob Fellner. Im Jahre 1759 war die Pfarrkirche fertiggestellt und zu Ehren des hl. Johannes des Täufers eingeweiht worden. 1759 lebten 886 Leute in 167 Häusern.

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Tscholnok Schulträgerschaft – Schwowisch-Dischkursch – Vortragsreihe – Jubiläen
13. Feber 2015

Die Tscholnoker Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung zog noch im Dezember Bilanz des Jahres 2014. Ihre Tätigkeit kennzeichnete nie die Eintönigkeit, aber das Ergebnis ist diesmal glänzend: es war ein außerordentlich erfolgreiches Jahr. Es gibt ja wenig örtliche deutsche Selbstverwaltungen, die die Trägerschaft über zwei Institutionen haben.

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Ödenburger Familien im Porträt: Die Göschls
6. Feber 2015

Ich habe mich mit Magdi Krisch bei ihr zu Hause verabredet, denn sie versprach mir, über ihre Familie mütterlicherseits, über die waschechten Pounzichter, zu erzählen. Als ich ankam, fragte sie mich, ob ich Bohnenstrudel möge. Auf meine bejahende Antwort hin zauberte sie in zehn Minuten diese Köstlichkeit frisch aus dem Backofen auf den Tisch und begann zu erzählen.

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