Wir sind die Brückenbauer
Dr. Friedrich A. Zimmermann wurde 80
18. Juli 2014

Der Ehrenbundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und des Landesverbands Baden-Württemberg Dr. Friedrich A. Zimmermann konnte am 8. Juli seinen 80. Geburtstag feiern.

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Schwäbisches Haus in Schomberg fünf Jahre alt
Ein Museum voller Schätze mit Leben füllen
11. Juli 2014

Es sollte nicht nur ein Heimatmuseum sein, sondern viel mehr, ein Haus der Begegnungen, wo jeder ein Stück der alten Traditionen mitnehmen kann. Das Museum sollte wirken, als würden noch Menschen drin wohnen. Das alles schafften die Schomberger in den vergangenen fünf Jahren, und zwar weil sie auf die Bedürfnisse der Besucher eingegangen sind.

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Fronleichnam in Wudigess
Uralte Tradition – ungebrochene Begeisterung
4. Juli 2014

Fronleichnam ist ein Hochfest der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Fronleichnam findet genau zehn Tage nach Pfingsten statt und fällt somit immer auf den 2. Donnerstag nach Pfingsten, das Hochfest (die heilige Messe und die Prozession) wird aber am darauf folgenden Sonntag gefeiert. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen „vrone licham“ ab =„des Herren Leib“. In der Liturgie heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi.

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Der „schwarze Panther“ Gyula Grosics, der Torwart der ungarischen Wunderelf, ist tot
27. Juni 2014

1954 lag in Ungarn alles „am Boden“. All diejenigen, die bürgerliche Demokratie wollten, waren mundtot gemacht worden. Sie landeten in den Kerkern, waren in den Westen geflüchtet oder sie waren hingerichtet worden. Alle Betriebe und viele Häuser waren konfisziert, die Wirtschaft vernichtet. Nach dem im Jahre 1948 erfolgten kommunistischen Umsturz wurden alle großen Fußballtalente in „Honvéd Budapest“, die Heeresmannschaft, beordert. Auch er, Gyula Grosics. Sie bildeten dann das Gerüst der ungarischen nationalen Wunderelf, die von 1950 bis 1954 die ganze Welt in die Knie zwang.

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"G’schafft!"
Präsentation von Diplomarbeiten ungarndeutscher Thematik an der ELTE
20. Juni 2014

Jahr für Jahr entstehen am Ungarndeutschen Forschungs- und Lehrerbildungszentrum der ELTE in Budapest Diplomarbeiten, die sich mit dem Leben, der Kultur und der Sprache der Ungarndeutschen beschäftigen und es verdienen, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. Dementsprechend waren alle Interessenten am 13. Juni herzlich zu der bereits das dritte Mal im Zentrum stattfindenden Präsentation fertiger bzw. beinahe fertiger Diplomarbeiten eingeladen, wobei Frau Dr. habil. Mária Erb, die Leiterin des Forschungs- und Lehrerbildungszentrums, in ihren einleitenden Worten vor den zahlreichen Anwesenden scherzhaft auf den Doppelsinn des heurigen Titels verwies, der nicht nur auf den Grad der Vollendung der Arbeiten, sondern auch auf die Verfassung der diese anfertigenden Studentinnen bezogen werden könnte.

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Ein feierlicher und historischer Moment
Sprecher der Nationalitäten begannen die Arbeit
13. Juni 2014

Als einen feierlichen und historischen Moment bezeichneten die Sprecher der ungarländischen Nationalitäten die Gründungssitzung des Parlamentsausschusses der Nationalitäten Ungarns am 4. Juni im Bürohaus des Parlaments. In dem Gebäude erhielten alle 13 Sprecher der Nationalitäten ihre Büros bzw. haben neben dem Büro des Vorsitzenden János Fuzik, des Sprechers der Slowaken, einen ständigen Sitzungssaal, wo sie montags und mittwochs ihre Sitzungen abhalten können.
Auch der Sprecher der Ungarndeutschen, Emmerich Ritter, nahm sein Büro in Besitz und führte schon mit Experten Gespräche, die seine Tätigkeit in der nächsten Legislaturperiode unterstützen. Ritter betonte im Gespräch, es sei sicherlich sehr hilfreich, dass die Sprecher direkten Kontakt zu den Abgeordneten haben bzw. an den Parlamentssitzungen teilnehmen können.

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Zum Glück leben die Traditionen der Ahnen noch
Volkskundecamp des Budapester Deutschen Nationalitätengymnasiums

Im Budapester Deutschen Nationalitätengymnasium wurde zum ersten Mal ein Volkskundecamp organisiert. So konnten Freunde der Volkskunde und die Mitglieder unseres Chores – insgesamt 25 Schüler – zwei wunderbare Tage im Komitat Branau, in der Schwäbischen Türkei verbringen.
Das Camp wurde in dem kleinen ungarndeutschen Dorf Litowr/Liptód veranstaltet. Von der traurigen Geschichte der Ungarndeutschen blieb auch dieses winzige Dorf nicht verschont. Obwohl die Bevölkerungszahl des früher blühenden Dorfes nur knapp 200 Menschen beträgt, bewahren sie das kulturelle Erbe, die Traditionen und die Mundart weiterhin. Wir haben uns auf eine „live“ Zeitreise gemacht, um hautnah einiges aus dem Leben unserer Ahnen zu erfahren. Unsere Unterkunft war ein schwäbisches Haus, das im Rahmen des ländlichen Tourismus mit großem Erfolg von der Familie Markesz betrieben wird.

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