200 Millionen Regierungsförderung für die Deutsche Bühne Ungarn
LdU möchte in ihr Eigentum investieren
29. Mai 2015

Die Deutsche Bühne Ungarn (DBU) in Seksard kann für umfangreiche Rekonstruktion mit 200 Millionen Forint Regierungsförderung rechnen, dies teilten am 19. Mai die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen – die Trägerin der DBU – und das Ministerium für Humanressourcen in Seksard mit. Die gemeinsame Pressekonferenz fand im Theater statt. Miklós Soltész, Staatssekretär für Kirchen, Nationalitäten und zivilgesellschaftliche Beziehungen, Otto Heinek, der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Emmerich Ritter, der parlamentarische Sprecher der Ungarndeutschen, DBU-Intendantin Ildiko Frank sowie Dr. Ferenc Gábor, Obernotar des Komitates Tolnau, informierten die Presse über die Förderung und die bevorstehende DBU-Sanierung.

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„Vernetzen, fördern und befähigen“
Josef Weigert ist neuer Leiter des Ungarndeutschen Pädagogischen Instituts
22. Mai 2015

Ungarndeutsche Bildungseinrichtungen mit über 60.000 Kindern und Jugendlichen – so viele sind es, deren pädagogische Arbeit das Ungarndeutsche Pädagogische Institut (UdPI) in Fünfkirchen unterstützt. Große Verantwortung, doch gleichzeitig auch eine tolle Herausforderung für den neuen Direktor. Nachdem Vorgänger Dr. Gábor Frank in die Rente verabschiedet wurde, trat Josef Weigert (Foto) am 16. Februar an seine Stelle als Leiter des Instituts.

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Grenzenloser Klassenausflug
(15. Mai 2015)

Das Ministerium für Humanressourcen lancierte erstmals im Jahre 2014 die Ausschreibung „Zusammenarbeit zwischen Gymnasien“ im Rahmen seines Programmes „Grenzenlos“. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Werischwar/Pilisvörösvár bewarb sich zusammen mit dem Technischen Gymnasium Zimmethausen in Bad Borseck (Borsec/Borszék), Rumänien, und gewann 1.896.000 HUF für diese außerordentliche Möglichkeit eines Schüleraustausches der besonderen Art.

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Den Brauch der Alten wollen wir erhalten
(8. Mai 2015)

Die männlichen Mitglieder des Deutschklubs von Tarian ließen es sich wieder mal nicht nehmen, vor der örtlichen Sporthalle den offiziellen Maibaum des Dorfes aufzustellen. Unter dem Motto der Mai lockt ins Frei‘ trafen sich die tatkräftigen Burschen nach Einbruch der Dunkelheit am „Tatort“, wo sie das bereits gefällte Prachtstück von Baum nach schweißtreibender Arbeit aufgestellt haben.

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Sie überlebten, weil Gott mit ihnen war
(1. Mai 2015)

Vor 70 Jahren wurde auf den Tag genau am 25. April das Internierungslager in Lendl/Lengyel im Komitat Tolna eröffnet. Wie so vieles, wurde auch diese schwere Zeit in der Geschichte der Ungarndeutschen totgeschwiegen. Auch darüber sprach in der Gedenkmesse in der römisch-katholischen Kirche am 25. April Altbischof Michael Mayer. Mit dem Gottesdienst startete der Gedenktag, der seit 1995 alle zehn Jahre im Lendler „Schloss“, wie man das Gebäude im Kreise der Deutschen der Region nannte, stattfindet. Aus der ganzen Region Talboden und sogar noch von weiter reisten viele Betroffene u.a. mit Kleinbussen der deutschen Selbstverwaltungen an.

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„DNG“ wurde ein landesweit bekanntes Markenzeichen Vielseitig ausgebildete ungarndeutsche akademische Schicht
(24. April 2015)

„Das Jubiläumsjahr unserer Institution ist ein besonders arbeitsintensives Jahr und gleichzeitig ein Jahr, in dem sich neue Horizonte aufgetan haben. Die Schulgemeinschaft blickt mit positiven Erwartungen in die Zukunft, denn die Zusammenarbeit mit der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wurde intensiver.“ Dies meinte die Direktorin des Budapester Deutschen Nationalitätengymnasiums Ildikó Tápai bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Gymnasiums am 17. April.

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Nach 20 Jahren… Wir müssen die Kultur, die unsere deutschen Vorfahren mitbrachten und bewahrten, weiterleben lassen
(17. April 2015)

Es hat an einem schönen, sonnigen Herbstnachmittag angefangen… Ich fuhr mit meiner Cousine Anita Waldmann von Poppau/Pápa nach Deutschtewel/Nagytevel nach Hause. Es war reiner Zufall, dass wir beide mit demselben Bus fuhren. Wir unterhielten uns über die Sachen von zu Hause, was zu solcher Zeit üblich ist, und bereuten, dass es im Dorf für die Jugendlichen nicht viele Unterhaltungsmöglichkeiten gibt. So kam unter anderem auch der Nationalitätenchor zur Rede, der sich damals schon aufgelöst hatte, weiter verengend die örtliche kulturelle Palette.

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