Nach 20 Jahren… Wir müssen die Kultur, die unsere deutschen Vorfahren mitbrachten und bewahrten, weiterleben lassen
(17. April 2015)

Es hat an einem schönen, sonnigen Herbstnachmittag angefangen… Ich fuhr mit meiner Cousine Anita Waldmann von Poppau/Pápa nach Deutschtewel/Nagytevel nach Hause. Es war reiner Zufall, dass wir beide mit demselben Bus fuhren. Wir unterhielten uns über die Sachen von zu Hause, was zu solcher Zeit üblich ist, und bereuten, dass es im Dorf für die Jugendlichen nicht viele Unterhaltungsmöglichkeiten gibt. So kam unter anderem auch der Nationalitätenchor zur Rede, der sich damals schon aufgelöst hatte, weiter verengend die örtliche kulturelle Palette.

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Kulturelle Offensive in Hartian
(10. April)

Diejenigen, die am 26. und 27. März für das Theater Interesse zeigten, konnten sich über die „Kulturelle Offensive“, die Theatergruppe des Budapester Deutschen Nationalitätengymnasiums in Hartian freuen. Die Theatergruppe hat ihr nagelneues Stück zuerst in Hartian präsentiert. Die „Tournee“ mit der „Schwäbischen Komödie“ in einer echten ungarndeutschen Siedlung war erlebnisreich und originell.

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Frühlingserwarten in Hanselbek
3. April 2015

Der Frühling will noch nicht so richtig eintreffen, obzwar er am vergangenen Samstag (28. März) in Hanselbek kräftig herbeigesungen und herbeigetanzt wurde. Der örtliche Kulturverein und Chor Rosmaring lud zum Frühlingserwarten ein, Chöre aus Kirwa, Schorokschar, Berzel und Kelenvölgy, die Solistin aus Sende, Katharina Kohári, und das Harmonikaduo Norbert Sax-Árpád Wieszt folgten der Einladung und zauberten hervorragende Stimmung in das Finta-Veranstaltungshaus.

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Mia san an zwoa Oatn dahoam
Erlebnisbericht ungarndeutscher Studierender über ihr Auslandssemester in München
27. März 2015

Das Auslandssemester bedeutet im Leben eines Studenten moderner Sprachen und Kulturen immer etwas Besonderes, Einmaliges und Gewinnbringendes. Eben deshalb verlangt es lang dauernde Vorbereitungen in Bezug auf einen längeren Aufenthalt in einem bis dato fremden Land. Bei uns dreien kam es dennoch anders.

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Ein Leben für Sprache und Kultur
Katharina Szabó, eine bestimmende Persönlichkeit des ungarndeutschen Bildungswesens, ist gestorben
20. März 2015

Kaum haben wir Theresia Klinger in Tarian am 7. März unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen, ist eine weitere bestimmende Persönlichkeit des ungarndeutschen Bildungswesens, Katharina Szabó (Kreisz) in Taks von uns gegangen. Sie stand ihr ganzes Leben lang im Dienste der Schule, des Deutschunterrichts, der Weitergabe der ungarndeutschen Traditionen an die Kinder.

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40 Tropfen nach der Messe
13. März 2015

Unter Kulturerbe versteht man nicht nur die Traditionen, die die ältere Generation an die jüngere weitergibt, vererbt; nicht nur Lieder, Märchen, Tänze, Sprachgebrauch und die Vorbereitungen auf die Feiern des Kalenderjahres, sondern viel mehr: die Lebensweise, wie die Angehörigen einer Minderheitengruppe an den Werk- und Feiertagen leben, wie sie sich zueinander verhalten, wie oft und in welcher Form sie sich treffen und wie sie reden.

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Gedenkkonferenz im Parlament
06. März 2015

Die ungarische Regierung erklärte anlässlich des 70. Jahrestages der Internierung und Verschleppung von Bewohnern des Karpatenbeckens zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion 1944-1945 das Jahr 2015 zum Jahr des Gedenkens an die politischen Gefangenen und Zwangsarbeiter (NZ 5/2015). Am 25. Feber fand im Sitzungssaal des Oberhauses im Parlament eine Gedenkkonferenz „Trauma und Tabu – Malenki Robot 1944/45 – 2014/15“ statt, zu der auch zahlreiche Betroffene eingeladen wurden. Auch Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen hielt eine Rede, die wir veröffentlichen.

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