Mit Hilfe der Gemeinnützigen Hermann-Niermann-Stiftung: Das K. Schriffert-Haus in Deutschjula zu neuem Leben erweckt
24. Oktober 2014

Schon seit Jahren hat man sich in der Deutschen Selbstverwaltung von Jula/Gyula den Kopf zerbrochen, was und wie man das K.Schriffert-Haus zu neuem Leben erwecken könnte. Es handelt sich um das älteste Julaer Haus an der frequentierten Straßenkreuzung zu Deutschjula, das einzig erhalten gebliebene Gebäude nach der großen Feuersbrunst im 19. Jahrhundert. Noch dazu ist es eines der schönsten in altem Bauernbarokk erhaltenen Häuser, mit einer Giebelnische. Darin eine Muttergottesstatue. Darum heißt das Haus auch „Marien-Haus“. Also um die Sanierung, Neugestaltung und Füllung mit neuem Leben dieses Hauses drehen sich seit Jahren die gemeinsamen Bemühungen der Deutschen Selbstverwaltung, des Stadtrates und der Bewohner von Deutschjula.

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Bürgermeister von starkem Charakter übergibt die Staffel

Stefan Fülöp, Bürgermeister i. R. in Tarian, beschloss, sich nach 33-jähriger Amtszeit vom öffentlichen Dienst zurückzuziehen. Im August gratulierten wir zu seinem 70. Geburtstag, da sagte er, er fühle nicht die Jahre, er fühle sich viel jünger. Das kann man nur bestätigen, denn er ist aktiv, kümmert sich dorf- und komitatsweit um vieles. Doch meint er, nach dem Drei-Jahrzehnte-Dienst sollen nun die Jungen die Staffel weitertragen.

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Weinlesefest in Schambek
Perle des Ofner Berglandes feierte nach 40 Jahren wieder
3. Oktober 2014

Nach einjähriger Planung wurde in Schambek nach 40 Jahren wieder ein Weinlesefest veranstaltet. Der Leitgedanke war, die kulturelle Vielfalt des heutigen Schambek soll vertreten sein. Ungarn, Schwaben, Sekler und Roma haben ihre Kultur gezeigt.
Am Umzug am 27. September nahmen 26 festlich geschmückte Pferdekutschen teil. Ungefähr 200 Trachtenträger und bekannte Persönlichkeiten der Gemeinde machten mit. Sogar Bürgermeister Zsolt Cenger-Zalán und Pfarrer Martin Holnapy waren dabei. Während des Umzuges, der fast 300 Meter lang war, musizierten drei Kapellen. Die Schwowischi Buam aus Kirne machten ungarndeutsche, die Kapelle Szeret ungarische und die Kapelle Sárközi Zigeunermusik. Auf rund neun Stationen wurden von den Tanzgruppen Höcögő/Csicsergők und Lochberg ungarische und ungarndeutsche Tänze vorgeführt. Nachher wurde man überall hervorragend bewirtet.

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Geschichte und Gegenwart der Deutschen in Dorog
3. Oktober 2014

Die langersehnte Broschüre über und für die deutsche Minderheitengruppe der Bergmannsstadt Daurog/Dorog ist erschienen. Obwohl sie der deutschstämmigen Bevölkerung gewidmet ist, aber auch, um die über keine Deutschkenntnisse verfügenden Interessenten nicht auszuschließen, wurde das Büchlein zweisprachig gestaltet.* Die beiden Autoren bzw. Redakteure −  Franz Puchner, der ehemalige, und Melinda Kolonics, die jetzige Vorsitzende der örtlichen Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung − sind der Geschichte und Gegenwart der deutschen Volksgruppe in der Stadt stark verpflichtet. (Kolonics Péterné-Puchner Ferenc: A dorogi németek története. Die Geschichte der Doroger Deutschen. Dorogi Német Nemzetiségi Önkormányzat, Alfadat-Press Kft. Tatabánya 2014, 72 Seiten.)

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Denkmal an Pfarrer Valentin Pintz
19. September 2014

Als junger Kaplan kam Valentin Pintz 1928 nach Schomberg und wirkte 54 Jahre, bis zu seinem Tode 1982, im Ort. Er wurde Abtpfarrer, doch blieb er immer der Herr Pfarrer. Als der Kirchturm abgebrannt ist, war das ganze Dorf in großer Trauer. Es gab kein Geläut in der Früh, zu Mittag und auch nicht am Abend, zur heiligen Messe. Alles war still. Der Wunsch des Herrn Pfarrer war es, noch zu seinen Lebzeiten die Glocken des Kirchturms wieder zu hören. Das gelang auch, Gott sei Dank, mit Hilfe der Gläubigen, und er hatte noch mehrere Jahre lang die Gnade, das schöne Geläut zu hören. Die Erinnerung an die erste heilige Kommunion, Firmung, Trauung, Taufe usw. bleibt für immer in den Schombergern.

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Donauschwäbische Selbstverwaltung übernimmt Trägerschaft der Grundschule Grassalkovich
19. September 2014

Die Donauschwäbische Selbstverwaltung Wetschesch hat mit ihrem Beschluss Nr. 12/2014 (03.24) NNÖK die Übernahme der Trägerschaft der Anton Grassalkovich Grundschule Wetschesch bei der Klebelsberg Institutszentrale angeregt. Die Initiative wurde – mit der Unterstützung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und der Selbstverwaltung der Stadt Vecsés – vom Ministerium positiv beurteilt, so haben wir die nötigen Genehmigungsprozesse gestartet. Am 25. August 2014 haben wir die rechtskräftige Betriebsgenehmigung erhalten, dementsprechend konnte das Institut ab 1. September unter der Trägerschaft der Donauschwäbischen Selbstverwaltung das Schuljahr beginnen.

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Höhere Qualität und weitere Entwicklungen sind nötig
Die Ungarndeutschen bereiten sich mit durchdachtem Programm auf die Nationalitätenwahlen im Oktober vor
12. September 2014

Einheitlich, mit schlüssigen Zielen und mit mehreren jungen Kandidaten bereitet sich das Ungarndeutschtum auf die Wahlen der Nationalitätenselbstverwaltungen vor. Auf der am Montag angemeldeten Landesliste stehen 57 KandidatInnen, an der Spitze mit dem bisherigen Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Otto Heinek. (Die Liste veröffentlicht die Neue Zeitung.) In nur wenigen Tagen wurden landesweit mehr als doppelt so viele Wählerempfehlungen für die Einheitsliste – vertreten durch den Verband der Deutschen Selbstverwaltungen der Region Nord (ÉMNÖSZ) – gesammelt als notwendig. Das Ungarndeutschtum kann 13 regionale Listen stellen, und die Zahl der im Herbst zu gründenden lokalen Nationalitätenselbstverwaltungen überschreitet die vierhundert.

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