Jubiläumsfest der „Wetschescher Nachtigallen“ Außergewöhnliche Leistungen – in den 20 Jahren immer besser geworden
14. November 2014

Die ursprüngliche Leidenschaft für den Chorgesang haben die „Nachtigallen“ beibehalten, Tradition und Moderne miteinander verknüpft, meinte Johannes Landhäuser aus der Partnerstadt Rheinstetten beim Festkonzert zum 20-jährigen Bestehen des Chores Wetschescher Nachtigallen am 9. November in der Aula der zweisprachigen Dorfschule (Grassalkovich-Grundschule), die sich in der Trägerschaft der Donauschwäbischen Selbstverwaltung der Stadt befindet.

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Die Verbundenheit mit der Vergangenheit ist kein Selbstzweck
Deutsche aus Budapest in Sathmar und Semplin
7. November 2014

Traditionelle Insel-Siedlungen des Deutschtums in Ungarn kennen lernen, Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen: Das setzten sich die neu gewählten Abgeordneten der Deutschen Selbstverwaltung des Budapester XIII. Bezirkes zum Ziel, als sie Ende Oktober ihre dreitägige Studienreise antraten, die sie nach Sathmar und Semplin führte.
Nach einem kurzen Trip über die Grenze nach Großkarol, dem einstigen Sitz der mächtigen Familie Károlyi, der die erste organisierte, großangelegte Ansiedlung der Schwaben in Ungarn zu verdanken ist, erreichten sie das Hauptziel des ersten Tages: Wallei/Vállaj. Hier erwartete sie Richard Tircsi, Abteilungsleiter für Nationalitäten im Ministerium für Humanressourcen, der stolz und sehr kundig durch sein Heimatdorf führte.

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„Das ist eine Zauberei“ Zum Tod von Josef Wenczl (1945 - 2014)
31. Oktober 2014

„Wenn man die glänzenden Augen sieht, das erfüllt einen mit Freude und gibt einem Energie.“ Dies sagte Josef Wenczl bei der 55-Jahr-Feier der Werischwarer Tanzgruppe. Jetzt, im Jahre 2014, meinte er, nachdem das 60-jährige Jubiläum zwei Tage lang gefeiert, dabei besonders seine Leistung gewürdigt wurde und „seine“ vielen TänzerInnen zuletzt gemeinsam zu seinen Ehren getanzt haben, „das ist eine Zauberei“. Einen Tag später, am 26. Oktober, tanzte Josef Wenczl, Tänzer, Choreograph, Ehrenvorsitzender und künstlerischer Leiter der Deutschen Nationalitätentanzgruppe Werischwar, für immer von uns und gesellte sich zu seinen großen ungarndeutschen Choreographenkollegen Stefan Brieber und Nikolaus Manninger.

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Mit Hilfe der Gemeinnützigen Hermann-Niermann-Stiftung: Das K. Schriffert-Haus in Deutschjula zu neuem Leben erweckt
24. Oktober 2014

Schon seit Jahren hat man sich in der Deutschen Selbstverwaltung von Jula/Gyula den Kopf zerbrochen, was und wie man das K.Schriffert-Haus zu neuem Leben erwecken könnte. Es handelt sich um das älteste Julaer Haus an der frequentierten Straßenkreuzung zu Deutschjula, das einzig erhalten gebliebene Gebäude nach der großen Feuersbrunst im 19. Jahrhundert. Noch dazu ist es eines der schönsten in altem Bauernbarokk erhaltenen Häuser, mit einer Giebelnische. Darin eine Muttergottesstatue. Darum heißt das Haus auch „Marien-Haus“. Also um die Sanierung, Neugestaltung und Füllung mit neuem Leben dieses Hauses drehen sich seit Jahren die gemeinsamen Bemühungen der Deutschen Selbstverwaltung, des Stadtrates und der Bewohner von Deutschjula.

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Bürgermeister von starkem Charakter übergibt die Staffel

Stefan Fülöp, Bürgermeister i. R. in Tarian, beschloss, sich nach 33-jähriger Amtszeit vom öffentlichen Dienst zurückzuziehen. Im August gratulierten wir zu seinem 70. Geburtstag, da sagte er, er fühle nicht die Jahre, er fühle sich viel jünger. Das kann man nur bestätigen, denn er ist aktiv, kümmert sich dorf- und komitatsweit um vieles. Doch meint er, nach dem Drei-Jahrzehnte-Dienst sollen nun die Jungen die Staffel weitertragen.

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Weinlesefest in Schambek
Perle des Ofner Berglandes feierte nach 40 Jahren wieder
3. Oktober 2014

Nach einjähriger Planung wurde in Schambek nach 40 Jahren wieder ein Weinlesefest veranstaltet. Der Leitgedanke war, die kulturelle Vielfalt des heutigen Schambek soll vertreten sein. Ungarn, Schwaben, Sekler und Roma haben ihre Kultur gezeigt.
Am Umzug am 27. September nahmen 26 festlich geschmückte Pferdekutschen teil. Ungefähr 200 Trachtenträger und bekannte Persönlichkeiten der Gemeinde machten mit. Sogar Bürgermeister Zsolt Cenger-Zalán und Pfarrer Martin Holnapy waren dabei. Während des Umzuges, der fast 300 Meter lang war, musizierten drei Kapellen. Die Schwowischi Buam aus Kirne machten ungarndeutsche, die Kapelle Szeret ungarische und die Kapelle Sárközi Zigeunermusik. Auf rund neun Stationen wurden von den Tanzgruppen Höcögő/Csicsergők und Lochberg ungarische und ungarndeutsche Tänze vorgeführt. Nachher wurde man überall hervorragend bewirtet.

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Geschichte und Gegenwart der Deutschen in Dorog
3. Oktober 2014

Die langersehnte Broschüre über und für die deutsche Minderheitengruppe der Bergmannsstadt Daurog/Dorog ist erschienen. Obwohl sie der deutschstämmigen Bevölkerung gewidmet ist, aber auch, um die über keine Deutschkenntnisse verfügenden Interessenten nicht auszuschließen, wurde das Büchlein zweisprachig gestaltet.* Die beiden Autoren bzw. Redakteure −  Franz Puchner, der ehemalige, und Melinda Kolonics, die jetzige Vorsitzende der örtlichen Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung − sind der Geschichte und Gegenwart der deutschen Volksgruppe in der Stadt stark verpflichtet. (Kolonics Péterné-Puchner Ferenc: A dorogi németek története. Die Geschichte der Doroger Deutschen. Dorogi Német Nemzetiségi Önkormányzat, Alfadat-Press Kft. Tatabánya 2014, 72 Seiten.)

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